Maserati MC12 Corsa '06

Technik:
Mittelmotor, Heckantrieb. Monocoque-Chassis aus Kohlefaser, Brembo-Bremsanlage mit Carbonscheiben, 18“-Rennbereifung, Leistungsgewicht 1,52 Kilogramm pro PS (Gewicht 1.150 Kilo), 0 bis 200 unter 7 Sekunden! Kein ABS, keine Traktionskontrolle! Sequenzielles Getriebe, 6 Gänge. Scheiben aus Lexan. Farbe „Blue Victory“.

Besonderheiten:
Der MC12 ist technisch mit dem Ferrari Enzo eng verwandt, da Maserati zum Zeitpunkt der Entwicklung des MC12 mit Ferrari zusammenarbeitete. Der Motor basiert auf dem des Enzo, hat jedoch 20 kW weniger, da der MC12 sonst bessere Fahrleistungen als der Enzo gehabt hätte.

Bauzeit und Stückzahl:
2006, 12 Stück.

Fahreindrücke:
Leider nein …, aber Blickkontakt!

Renneinsätze:
Der Vorgänger MC12 (Maserati Corse 12-Zylinder) wurde als Homologationsmodell für die FIA-GT-Meisterschaft in einer Auflage von 50 Stück hergestellt und gewann, neben zahlreichen weiteren Siegen, in seiner Klasse mit deutlichem Vorsprung die FIA-GT-Weltmeisterschaft. Die zweite Serie, der hier vorgestellte MC12 Corsa, wurde nur an ausgewählte Kundschaft verkauft und verfügt bis auf ein Exemplar (D) über keine Strassenzulassung. Um das Fahrzeug überhaupt standesgemäß bewegen zu können, bot Maserati seinen Kunden spezielle Rennveranstaltungen auf internationalen Rennstrecken an. Ein Konzept, dass auch Ferrari seinen Kunden für das Extremfahrzeug FXX anbot.

Wertsteigerung:
Neukaufpreis eine Million Euro (Netto) und bestimmt kein schlechtes Investment!

Resumée:
Einer der schnellsten und exklusivsten Supersportwagen der Welt – leider ohne Strassenzulassung.