Porsche 917 Rennwagen / Replica

Technik des Originals:
Motor: 5.0-Liter 12-Zylinder V-Motor (luftgekühlt) mit 180 Grad Zylinderwinkel, der somit aussieht wie ein Boxermotor. Bohrung/Hub 86,8 x 70,4 mm, Verdichtung 10,3 : 1. Zwei obenliegende Nockenwellen pro Zylinderreihe mit Steuerradantrieb (zentral). Gebläsekühlung (Ferdinand Piëch: „Luft kann man unterwegs nicht verlieren“). Gemischaufbereitung: 12-Stempel-Doppelreihenpumpe. Leistung: 600 PS bei 8.400 U/min. Drehmoment 560 Nm bei 6.500 U/min. Antrieb: 5-Gang-Getriebe, Sperrdifferenzial, Hinterradantrieb. Bremsen: Innenbelüftete Stahlbremsscheiben. Fahrwerk vorne und hinten: Doppelquerlenker mit Torsionsquerstabilisator, Schraubenfedern aus Titan mit Gasdruckdämpfern. Karosserie: Fest mit dem Rahmen verbundene glasfaserverstärkte Kunstharzkarosserie, Verstärkungen aus Aluminiumrohr in Türen und Motorhaube, Magnesium Gitterrohrrahmen, Leergewicht ca. 875 kg.

Besonderheiten:
Das hier vorgestellte Fahrzeug ist eine Replika vom Siegerfahrzeug des 24h-Rennens von Le Mans 1971. Dr. Helmut Marko und Gijs van Lennep sicherten Porsche damit den zweiten von bisher insgesamt 16 Le-Mans-Gesamtsiegen und stellten darüber hinaus bis heute gültige Rekorde für Distanz (5.335,313 km) und Durchschnittstempo (222,304 km/h) auf.

Renneinsätze:
1969 – Erster Gesamtsieg mit Jo Siffert und Kurt Ahrens beim 1.000-km-Rennen am Österreichring.
1970 – Erster Le-Mans-Gesamtsieg für Porsche
1971 – Sieg in Le-Mans für den weißen Martini-Porsche 917 K von Helmut Marko und Gijs van Lennep mit der Nummer 22.
1972 – George Follmer wird CanAm-Meister auf Porsche 917/10
1973 – Porsche gewinnt die CanAm-Meisterschaft erneut, diesmal mit Mark Donohue.

Kino:
1971 im sehenswerten Film Le Mans mit Steve McQueen in der Hauptrolle, allerdings mit 917-Kurzheck-Versionen in hellblau-oranger Gulf-Lackierung und einigen Abweichungen zur Realität was die Platzierungen der Fahrzeuge betrifft.

Fahreindrücke:
Fragen Sie ganz einfach Dr. Helmut Marko, der kann Ihnen sicher einiges erzählen, ich leider nicht.

Resumée:
Sicher einer der schönsten und schnellsten Rennwagen aller Zeiten. Der 917/30 (Spyder) der für die CanAm-Meisterschaft in Nordamerika entwickelt wurde, die letzte Ausbaustufe mit Turboaufladung und über 1.000 PS, hält mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 2,1 Sek. den Rekord für den besten Beschleunigungswert den ein Rennwagen je erreichte (0 bis 200 km/h in 5,3 Sek., 0 bis 300 km/h in unglaublichen 11,3 Sek., das ist ein Wert bei dem modernen Supersportwagen gerade einmal 210 km/h am Tacho haben! Er erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von über 400 km/h.

Kaufbar!
Nicht der hier abgebildete, aber es besteht die Möglichkeit ein solches Fahrzeug als „Kit-Car“ zu kaufen und sogar für den Straßenverkehr typisieren zu lassen. Siehe: www.werkzcars.com